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Der Grüne Rätsel-Ring

Der Grüne Rätselring (1)

Der Wanderweg für Familien und Schlaufüchse.

Lech Zürs ist auch im Sommer nicht nur für Naturliebhaber ein attraktiver Urlaubsort, jetzt sind auch die Rätselbegeisterten gefordert. Der Grüne Ring, eine dreitägige Wanderroute voller überraschender Einblicke in die moderne Sagenwelt, hat eine kleine Erweiterung bekommen: den Grünen Rätsel-Ring. Mit einem Arbeitsbuch (für Sie am Eröffnungstag gratis) in der Hand ziehen fortan Familien und kleine wie große Detektive von Lech bis zur Rud-Alpe hinauf, entlang zahlreicher Stationen, die seltsame Geheimnisse verbergen, welche es zu lüften gilt.


Weitere Informationen zum Grünen Rätsel-Ring

Konzipiert und entwickelt wurde der Rätsel-Ring von einem bewährten Team: Daniel Nikolaus Kocher und Daniela Egger haben schon den Grünen Ring gemeinsam erarbeitet. Der junge Bildhauer aus Tirol und die Bregenzer Schriftstellerin erfanden für den Weg bekannte Fabelwesen und andere seltsame Erscheinungen, die dem Rätsel auf die Spur helfen. Dass es für Jung und Alt gleich schwer zu knacken ist, dass die Aufgaben mit Klettern, Angeln, Treten, Drehen und Pumpen zu lösen sind, und dass man nie weiß, was als nächstes kommt… all dies sorgt dafür, dass man die wenigen Höhenmeter auch mit kleinen Kindern voller Freude bewältigt. Auch das Arbeitsbuch hat es in sich, denn es sieht nach dem Wanderweg deutlich verändert aus, da muss bemalt, gerissen, geprägt und noch viel Schlimmeres gemacht werden, will man das Lösungswort finden. Ein Arbeitsbuch eben.
Die verdiente Rast auf der wunderschönen Terrasse der Rudalpe haben sich alle Generationen redlich verdient – die Kinder allerdings dürfen sich auf dem Wasserspielplatz als Rätselkönige und -königinnen feiern lassen. Da kann man nur hoffen, dass die Eltern an schmutzfähige Kleidung für den Urlaub in den Bergen gedacht haben, denn Kinderglück besteht auch in tatkräftiger Baumeisterarbeit in freier Natur – vor allem nach so vielen bestandenen Prüfungen.

Der Sommer in den Bergen von Lech Zürs hat schon mit dem Grünen Ring eine vollkommen neue Dimension erhalten – aber mit dem Grünen Rätsel-Ring dürfen sich auch Familien mit kleineren Kindern auf Wandererlebnisse der seltensten Art freuen. Natur, Literatur und Kunst mit einer Prise Spannung und Herausforderung – da bleiben die Erfolgserlebnisse als lange währende Erinnerungen im Gedächtnis.

Neue Poskarten

Postkarte

Die Postkästen am Monzabonsee, am Madlochjoch und am Kriegerhorn (neben der Steinmauer) werden wieder aufgestellt. Die Karten sind im Vorjahr sehr gut angenommen worden: am Kriegerhorn - Speichersee wurden 742 Karten geschrieben, am Monzabonsee 607 und am Madlochjoch 413. Der Tenor auf den Karten ist durch und durch positiv und diese große Anzahl zeigt, dass das Angebot der Postkarten im Wandergebiet sehr gut angenommen wird. Die neue Kartenmotive wurden von Daniel Nikolaus Kocher gestaltet und werden zeitgerecht zu Saisonbeginn da sein. 

Libellensee in neuem Glanz

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Dieses Jahr wird der Libellensee durch ein weiteres cooles Projekt belebt. Das Baumhaus wird aktiviert und bekommt durch die Ideen der Lecher Kinder und Jugend ein neues Aussehen. Bald erwacht auch die Tierwelt wieder aus ihrem Winterschlaf und zeigt sich in einem neuen Kleid. Ab 9. Mai startet die Raiffeisenbank mit den ersten Workshops. Rechtzeitig bis zum Beginn der Sommersaison erstrahlt der Libellensee im neuen Glanz. Dies muss gefeiert werden. Wir freuen uns auf euch!
Die Lecher Jugend und die Raiffeisenbank Lech -  Initiative Lebensraum Lech.

Post vom Grünen Ring

Postkasten

Auf allen drei Etappen des Grünen Rings finden Sie drei Postkästen: einen am Monzabonsee, einen an der Gletscherzunge am Madloch und einen Speichersee neben der Lecher Chluppa. Dort sind individuelle Postkarten hinterlegt – Zyklus Schneeernte von Daniel Nikolaus Kocher - die entnommen, beschrieben und eingeworfen / verschickt werden können.

Diese Postkarten sollen dazu einladen, Grüße an Freunde und Bekannte oder auch an sich selbst vom Grünen Ring zu senden. Die Postkästen werden ein Mal im Jahr geleert und die Post wird von der Lech Zürs Tourismus GmbH versendet.

Zürser See Steeg

Zürsersee

Der Steeg am Zürser See wurde bereits im Vorjahr vom Bauhof Lech unter der Leitung von Günter Schneider gebaut und heuer mit Liebe und Engagement von Armin Gundolf und seinem Team aufgestellt. In diesem Zuge Danke an alle die hier mitgearbeitet haben!

Der Steeg ist romantisch schön geworden und liegt perfekt integriert auf dem Zürser See. Diese Plattform ist die ideale Location um eine Rast einzulegen, bevor man weiter hinaufsteigt oder eben um einen Vormittag oder ganzen Tag mit einem guten Buch (das Buch müssen Sie in diesem Fall selber mitnehmen ;-) zu verbringen.

Lecher Chluppa

Steinmauer

Mit der Setzung eines Schlusssteines im Herbst 2011 wurde das Projekt die "Lecher Chluppa" von Künstler Daniel Nikolaus Kocher abgeschlossen. Von nun an wird sich die Mauer um die Neugeborenen Kinder von Lech und Zürs erweitern.

Der erste Schritt zum grünen Ring

Gipfelbuch gestalten

Am 27. Juni 2010 war es endlich soweit - der erste Schritt zum Grünen Ring konnte getan werden. Wie jede Reise beginnt auch die Reise in die Welt rätselhafter Wesen und anderer Geheimnisse mit dem ersten Schritt. Der Grüne Ring ist ein Projekt, das sich kontinuierlich und nachhaltig in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird und noch lange nicht abgeschlossen ist.

Gemeinsam mit der Trachtenkapelle Lech ging es mit klingendem Spiel zum Rüfiplatz, wo Lech Zürs Tourismus Direktor Gerhard Walter und Lechs Bürgermeister Ludwig Muxel die Anwesenden aufs Herzlichste begrüßten und eine kurze Einführung in die Welt des Grünen Ring gaben.

Bei der Auffahrt mit der Rüfikopf-Gondel wurde es zum ersten Mal wirklich literarisch: Daniela Egger und Ulrich Gabriel lasen ausgewählte Sagen aus dem Buch "Ein Samurai am Kriegerhorn". Darin finden sich alle Geschichten und Sagen rund um den Grünen Ring zum Nachlesen - das Buch ist im Handel und bei der Lech Zürs Tourismus erhältlich.

Auf dem Rüfikopf-Plateau gab es dann viel zu sehen und zu erleben. Das Gipfelbuch wurde - gemeinsam mit den anwesenden Kindern und Junggebliebenen - erstellt und gebunden. Die Bergrettung Lech präsentierte die Biwakschachtel, die seit Mitte Juli auf dem Stierlochkopf positioniert ist. Auch das Modell der Installation am Libellensee konnte bestaunt werden. Auch die Bestellung für die Steine der "Lecher Chluppa" konnte dort vorgenommen werden. Übrigens: Wir rufen alle interessierten Lecher auf, sich für die „Lecher – Chluppa“ bis zum 31.08.2010 anzumelden. Danach werden die Kosten für die Steine, Gravur und Aufstellung, verrechnet. Die Bestellung kann in der Lech Zürs Tourismus abgegeben werden, mit einem Unkostenbeitrag von € 10,00 pro Stein.

Bei der gemeinsamen Wanderung nach Zürs wurde auch musikalisch nochmals überrascht. Das Trio "hornroh" begeisterte alle Wanderer beim Monzabonsee mit spielerischen Einlagen. Und natürlich konnte die Hüttenbibliothek Jung und Alt begeistern - kann man doch dort den Lärm und Stress des Alltags zurücklassen und dem Abenteuer im Kopf eine Chance geben.

Mit dem ersten Schritt wurde der Grüne Ring feierlich eröffnet - oder sagen wir lieber eingeweiht. Denn das alles ist noch lange nicht fertig und wächst ständig weiter. Seien Sie gespannt, was noch alles passieren wird - und hoffen wir, dass die Hexen, Butze, Riesen und das Nachtvolk Nachsicht walten lassen. Wir wollen doch nicht, dass jemand zu Schaden kommt ;-)

Der Grüne Ring - Eine Wanderroute voller Geheimnisse und rätselhafter Wesen

Eyecatcher

Auf dieser dreitägigen Etappen-Wanderung über Bergkämme, durch Talsenken vorbei an Bergseen und Flüssen mit Wasserfällen, die sich rund um Lech-Zürs erheben und verbergen, können sich die Wanderer auf eine mit viel Witz und Charme inszenierte moderne Sagenwelt einlassen.

Die Natur genießen und sich von außergewöhnlichen Installationen ebenso bezaubern lassen wie von den Geschichten, die eigens dafür entstanden sind. Dabei kommen Fabelwesen und Sagen wie auch Flurnamen und geografische Besonderheiten zu einem modernen und humorvollen Auftritt.

Eine literarische Wanderkarte führt durch bisher unbekannte, anregende und unterhaltsame Gebiete, die man mit freiem Auge nur schwer zu erkennen vermag. Da helfen die gut platzierten Rastbänke und Inszenierungen schon ein wenig nach, um die Sicht für die flüchtigen Zwischenwelten zu schärfen – während man aber auf den drei zu erringenden Gipfeln durchaus den Blick in die Weite richten sollte, um auch die sagenhafte Kulisse im Gipfelbuch festzuhalten.

Ein Kunst- und Literaturprojekt, das in den nächsten Jahren beständig und nachhaltig erweitert und ausgebaut wird.