09 Pazüelmähder

Dafür ist das Pazüelmähder eine vom Zwischenreich unbewohnte Gegend, sie gehört ganz dem aufgeklärten Geist des 21. Jahrhunderts. Das mag an den klaren Wassern liegen, die entlang der saftigen Wiesenhänge entspringen und in den Pazüelbach fließen. Schon der Name Pazüel weist auf einen alten Wasserursprung hin: puteolu – ein Brünnlein – muss irgendwo in den Wiesen versteckt gewesen sein. Da ist es nur natürlich, dass sich die alten Holzschuppen am Wegesrand mit Büchern füllen, den Repräsentanten des Intellekts und der Aufklärung. Sie laden zum Verweilen, zur Inspiration und zum Erholen ein – fern von unheimlicher und fragwürdiger Gesellschaft. Hier befindet sich alles im sichtbaren Bereich, keine seltsamen Geräusche, ja nicht einmal ein fremder Gedanke wird über die sanften Anhöhen getragen. Es ist ein Ort der Ruhe, bevor es später, in der Tiefe, wieder unheimlicher wird.

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